Spezielle Angebote

Angebote für Körper und Seele

Hospiz und Palliativkultur

Hospiz und Palliativkultur im Pflegeheim (HPCPH)

Nachdem das Projekt (2013 - 2015) abgeschlossen und HPCPH in einen laufenden Prozess eingegliedert wurde, ist

die Begleitung hochbetagter und an vielen unheilbaren Erkrankungen leidenden Menschen und deren Angehörigen für das PBZ Gloggnitz in einem eigenen Leitfaden definiert. Rund achtzig Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inkl. Ehrenamtliche) des Hauses wurden in Workshops hinsichtlich Hospizkultur und Palliative Care in Pflegeheimen (HPCPH) geschult bzw. Neueintretende erhalten eine entsprechende Ausbildung. Im PBZ Gloggnitz gibt es eine Palliativbeauftragte und eine Palliativgruppe, die für die Umsetzung von HPCPH zuständig sind.

Bei einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes einer Bewohnerin oder eines Bewohners wird nach Möglichkeit mit dem Betroffenen und seinen Angehörigen gemeinsam mit einer Ärztin, einem Arzt ein Gespräch gesucht und die Begleitung festgelegt. Dieses Gespräch findet entweder im Rahmen der Visite vor Ort oder in der Ordination statt. Eine Transferierung in ein Krankenhaus wird nach Möglichkeit vermieden.

Die Angehörigen erhalten zusätzliche Informationen durch die Broschüre "Begleiten bis zuletzt" des Hospiz Österreich. Persönliche Unterstützung durch den Gerontopsychosozialen Dienst (AGPP) und entsprechend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf Wunsch steht ein religiöser Beistand, wie auch das mobile Palliativteam Neunkirchen zur Verfügung.

Die Angehörigen können jederzeit bei der Bewohnerin oder dem Bewohner sein. Schmerzlinderung, persönliche Wünsche, sowie die Wahrung der Intimsphäre stehen im Vordergrund unseres Handelns.

WICHTIG ist,

bewusstes, frühes Wahrnehmen der Verschlechterung des Allgemeinzustandes einer Bewohnerin oder eines Bewohners und daraus resultierend eine rechtzeitige Festlegung der noch gewünschten Maßnahmen mit den Angehörigen im Sinne einer ganzheitlichen Betreuung, Behandlung und Begleitung bis zu Letzt.

Die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Krankenhauseinweisung wird bewusster zwischen Pflegepersonal, Ärztinnen und Ärzten gegenüber Angehörigen oder Vertrauenspersonen kommuniziert. Achtung der Autonomie der Betroffenen.

Die Sterbende bzw. der Sterbende soll sich in ihrer bzw. seiner letzten Phase des Lebens nicht alleine gelassen fühlen und von diesem Leben, seinen Angehörigen und Vertrauenspersonen wie auch Freundinnen und Freunden Abschied nehmen können.

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Psychosoziale Betreuung

Agenetwork bietet mit seinem Team folgende psychosoziale Angebote für unsere BewohnerInnen und deren Angehörige an:

  • Unterstützung bei der Neu-Orientierung und Integration
  • Kontinuierliche und individuelle Begleitung in Form von Gesprächen, Spaziergängen, kognitivem Training und kreativem Gestalten
  • Unterstützung bei der psychischen, kognitiven sowie physischen Ressourcenerhaltung und –förderung
  • Beratung der Angehörigen
  • Zur Verfügung stehen in Krisensituationen

www.agenetwork.at

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Tiere als Therapie

Menschen lieben Tiere, Tiere lieben Menschen

Die Begegnung mit unseren Tieren wie z. B. Katzen, verbessert die seelische und körperliche Befindlichkeit. Regelmäßige Besuche von Therapiehunden bringen eine willkommene Abwechslung.

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Sinnesraum

Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken

Unser Sinnesraum bietet ein breites Angebot an aktiven, bewussten Sinneserfahrungen. Lichteffekte, entspannende Musik sowie Aromaöle erzeugen Wohlbefinden, aktivieren, wecken Interesse bzw. nehmen Ängste und schaffen Sicherheit.

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Therapiegarten

Die Natur selbst ist eines der kräftigsten und nachhaltigsten therapeutischen Mittel.

In unserem Therapiegarten haben die BewohnerInnen die Möglichkeit wieder Kontakt mit der Natur aufzunehmen. Der “Wühl-dich-wohl-Bereich“ lädt zum aktiven Mitgestalten ein. Die Arbeit mit den Pflanzen fördert auch die eigene Kreativität.

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